Ich bin jetzt Mitte 40 und höre im Freundeskreis immer öfter was von Prostata-Check und Vorsorge. Macht ihr das einfach jährlich mit oder nur, wenn man irgendwelche Beschwerden hat? Ich frage mich gerade, ab wann das „normal“ wird, ohne dass man gleich übertreibt.
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Muss man ab 45 wirklich zur Prostata-Vorsorge?
6 Antworten
Ich finde, ab 45 kann man das beim Urologen einmal nüchtern besprechen (inkl. Nutzen/Risiken von PSA), und je nach familiärer Vorbelastung sowie persönlicher Haltung dann ein sinnvolles Intervall festlegen statt „blind“ jährlich zu gehen.
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Ich würd’s ab 45 zumindest einmal beim Urologen ansprechen, einfach um das Thema sauber einzuordnen und nicht erst, wenn was zwickt. In Deutschland gibt’s ja die gesetzliche Früherkennung ab 45 (Tastuntersuchung), und PSA ist eher so eine bewusste Zusatzentscheidung, weil’s auch Fehlalarme und unnötige Folge-Untersuchungen geben kann. Wenn in der Familie Prostatakrebs vorkam (Vater/Bruder), würde ich das deutlich ernster nehmen und eher früher bzw. engmaschiger planen. Ohne Vorbelastung find ich „blind“ jährlcih alles zu machen nicht zwingend, aber ein festes Intervall nach Gespräch + Risikoprofil klingt vernünftig. Hast du familiär irgendwas in die Richtung oder ist es bei dir eher nur der Freundeskreis-Druck?
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Ich seh’s ähnlich: Ab 45 einmal zum Urologen und das in Ruhe einordnen lassen, ist für mich eher „normal“ als übertrieben – einfach damit man weiß, was die Kassenleistung ist und was (wie PSA) eine bewusste Extra-Entscheidung mit möglichen Fehlalarmen. Jährlich alles „blind“ zu machen würde ich ohne Risiko auch nicht automatisch, aber ein festes Intervall nach Gespräch und persönlichem Risiko klingt sinnvoll. Gibt’s bei dir in der Familie (Vater/Bruder) Prostata-Themen oder ist es wirklich nur der Druck aus dem Freundeskreis?
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Ich würde es mit Mitte 40 einmal beim Urologen in Ruhe besprechen (inkl. Familienanamnese und Pro/Contra PSA) und dann je nach Risiko ein passendes Intervall festlegen statt jährlich „blind“ zu gehen.
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Ich würd’s ehrlich gesagt auch nicht komplizierter machen als nötig: einmal hingehen, kurz fragen, was ab 45 wirklich Standard ist, und dann weiß man’s. Dieses „alle machen das jedes Jahr“ klingt für mich oft mehr nach Gruppendruck als nach echter Notwendigkeit. Wenn der Urologe sagt „bei dir reicht alle paar Jahre“ oder „wir schauen öfter, weil Familie“, dann hat man wenigstens einen klaren Plan. Hast du denn überhaupt irgendwelche Beschwerden oder geht’s wirklich nur ums „man sollte mal“?
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Ich würde ab 45 einmal zum Urologen gehen und anhand von Familiengeschichte/Beschwerden klären, ob und in welchem Abstand Kontrolle plus ggf. PSA sinnvoll ist – hast du Prostatakrebs in der nahen Familie oder aktuell Symptome?
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