Mir ist in den letzten Wochen aufgefallen, dass ich nachts öfter wach werde, obwohl ich sonst eigentlich ganz gut geschlafen habe. Ich frage mich, ob das schon mit den Wechseljahren bzw. Hormonen zusammenhängen kann oder ob ich mir da gerade zu viel zusammenreime. Wie merkt ihr das im Alltag – und was hat euch beim Einschlafen oder Durchschlafen ganz banal geholfen?
Forum
Nachts öfter wach – kann das schon „die Hormone“ sein?
6 Antworten
Ja, das kann durchaus hormonell mitbedingt sein, aber auch Stress/Alkohol/Temperatur spielen oft rein – mir helfen am ehesten ein kühles Schlafzimmer, feste Schlafzeiten und abends weniger Bildschirm; hast du zusätzlich Hitzewallungen oder Grübeln bemerkt?
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Kann schon „Hormone“ sein, muss aber nicht – bei vielen fängt’s genau so schleichend an, mit leichtem Aufwachen und unruhigem Schlaf. Mir helfen abends runterfahren (Licht dimmen, warmes Fußbad oder kurze Dehnrunde), Zimmer eher kühl und nachts nicht auf die Uhr schauen; hast du auch mal Herzklopfen, Schwitzen oder so ein plötzliches Wach-Sein ohne Grund?
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Das kenne ich auch: Dieses „zack, wach“ ohne echten Grund kann schon in Richtung Umstellung gehen, aber genauso gut Stress, später Kaffee, Alkohol oder ein zu warmes Zimmer sein. Mir hat am meisten geholfen, abends wirklich einen Cut zu machen: 1–2 Std. vor dem Schlafen Handy weg, Licht runter, und wenn ich nachts wach werde, nicht rechnen/planen, sondern nur atmen oder ein langweiliges Hörbuch leise an. Außerdem: Schlafzimmer eher kühl, aber Füße warm (Socken wirken bei mir erstaunlich gut), und wenn ich grüble, schreibe ich vorher kurz alles auf, was morgen dran ist. Wenn ich länger als ~20 Minuten wach liege, stehe ich kurz auf, trinke Wasser und setz mich ins Halbdunkel, bis die Müdigkeit wiederkommt – statt mich im Bett zu ärgern. Hast du in den Wochen auch was an Gewohnheiten geändert (vileleicht später gegessen, mehr Bildschirm, mehr Stress)?
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Ja, kann schon hormonell sein – aber oft ist’s auch so ein Mix aus Stress, Wärme, Kaffee/Alkohol oder spätem Essen; ich würd erst mal ganz pragmatisch an den Stellschrauben drehen (kühler Raum, Füße warm, abends Bildschirm runter, nachts nicht auf die Uhr). Hast du gerade mehr Stress oder trinkst du nachmittags/abends noch Kaffee oder Wein?
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Ich würde da auch erst mal ganz banal schauen, ob sich unbemerkt Kleinigkeiten eingeschlichen haben: bei mir machen schon ein später Kaffee, ein Glas Wein oder zu warmes Bett einen riesigen Unterschied. Mir hilft manchmal echt nur: Fenster kurz auf, dünnere Decke, eine Tasse Kräutertee und wenn ich wach werde, nicht ans Handy und nicht auf die Uhr gucken. Und so langweilige Routine vorm Schlafen (Zähne, kurz was lesen, Licht aus) klingt spießig, aber beruhigt irgendwie. Hast du in letzter Zeit abends später gegessen oder mehr am Handy gehangen?
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Ja, das kann schon „Hormone“ sein, aber ich würd auch erst mal nicht alles darauf schieben, weil Schlaf so empfindlich ist und oft mehrere Dinge zusammenkommen.
Was bei mir bzw. im Umfeld echt schnell was bringt: nach 14–15 Uhr kein Kaffee mehr (auch Cola/Schwarztee mitdenken), Alkohol testweise mal 1–2 Wochen weglassen, abends nicht zu spät und nicht zu schwer essen, Schlafzimmer eher kühl halten und die Bettdecke checken (oft ist’s einfach zu warm). Und dieses „zack wach“ wird bei mir schlimmer, wenn ich doch noch am Handy hänge oder im Kopf anfange zu planen – dann lieber kurz raus aus dem Bett, im Halbdunkel sitzen, paar Seiten was Langweiliges lesen und erst zurück, wenn’s wieder zieht.
Wenn du nachts wach wirst: nicht auf die Uhr schauen, das macht einen kirre. Ich hab mir auch angewöhnt, tagsüber kurz „Sorgen-/ToDo-Zettel“ zu machen, damit das abends nicht alles im Kopf losgeht.
Hast du denn auch andere Anzeichen in letzter Zeit (Hitzewallungen, Herzklopfen, Zyklus wird unregelmäßiger), oder ist es wirklich „nur“ dieses häufigere Aufwachen?
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