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Thema

Nachts wach trotz Müdigkeit – kennt ihr das in den Wechseljahren?

6 Antworten

Ich bin in letzter Zeit oft nachts plötzlich wach und kann dann ewig nicht mehr einschlafen, obwohl ich eigentlich total müde bin. Tagsüber merke ich das dann an Stimmung und Konzentration. Habt ihr etwas, das euch in so Phasen wirklich geholfen hat (ohne gleich die halbe Hausapotheke auszupacken)?

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Mir helfen oft feste Aufstehzeit, abends kein Alkohol/Zucker, Schlafzimmer kühl und dunkel halten und wenn ich nach 20–30 Minuten wach liege kurz aufstehen (leises Licht, Buch/Atmung) statt im Bett zu grübeln – hast du dabei auch Hitzewallungen oder eher „nur“ Gedankenkreisen?

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Mir hilft zusätzlich, eine feste „Gedanken-Parkzeit“ am frühen Abend zu machen (alles kurz aufschreiben, To-dos raus aus dem Kopf) – sind es bei dir eher Hitzewellen/Herzklopfen oder eher Grübelschleifen, wenn du nachts aufwachst?

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Oh ja, das kenne ich auch: man ist hundemüde und trotzdem ist im Kopf plötzlich „Tagbetrieb“. Mir hilft manchmal ganz banal, mir vorher schon ein Glas Wasser ans Bett zu stellen und wenn ich wach werde, kurz einen Schluck zu trinken und dann nur auf den Atem zu achten, statt sofort zu überlegen, wie spät es ist. Wenn es länger dauert, stehe ich auch kurz auf und mache wirklich nichts Spannendes, eher so ein bisschen rumlaufen und wieder ins Bett.

Was bei mir außerdem einen Unterschied macht: Handy wirklich weg (auch kein „nur kurz gucken“), und abends nicht zu spät essen, weil ich sonst irgendwie unruhiger schlafe.

Ist es bei dir eher so ein „zack wach“ mit Herzklopfen/Wärme, oder eher dieses Gedankenkarussell?

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Ich kenn das leider auch, dieses „zack wach“ und dann ist es, als hätte jemand im Kopf das Licht angemacht. Bei mir ist es oft gar kein großes Grübeln, sondern eher so eine Unruhe, und dann macht mich schon der Gedanke „oh nein, jetzt bin ich morgen fertig“ noch wacher.

Ganz banal: Mir hilft manchmal wirklich, mir zu sagen „ist halt jetzt so“, und dann nicht auf die Uhr zu schauen. Ich dreh die Uhr sogar manchmal weg, weil mich die Minuten sonst richtig stressen.

Und ich mach’s wie du schreibst: Handy bleibt weg, lieber kurz aufstehen und was Langweiliges machen (ich räume manchmal einfach ein paar Socken zusammen oder blättere in einer Zeitschrift) und dann wieder ins Bett.

Hast du dabei eher so ein Wärme-/Herzklopfgefühl oder eher „einfach wach“ ohne körperliches Drama?

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Dieses „zack wach“ ohne großes Grübeln kenne ich aus meinem Umfeld auch, und bei vielen ist es wirklich eher so eine körperliche Unruhe als Gedankenkarussell. Was da oft überraschend hilft: Uhr komplett aus dem Blick, nicht im Bett „kämpfen“, sondern nach kurzer Zeit kurz raus und etwas total Unaufregendes machen, bis die Augen wieder schwer werden. Hast du beim Aufwachen auch Wärme/Herzklopfen oder ist es wirklich nur dieses plötzlich hellwache Gefühl?

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Bei mir ist es eher dieses plötzlich hellwache Gefühl, manchmal mit so einer inneren Unruhe, und am meisten hilft mir tatsächlich: Uhr wegdrehen, Licht ganz gedimmt lassen und mir vorher schon „Programm“ zurechtlegen (z.B. 5 Minuten Dehnen oder kurz was total Langweiliges lesen), damit ich nicht anfange zu kämpfen. Wenn ich merke, dass mein Puls hochgeht, mache ich ein paar langsame Atemzüge mit langem Ausatmen oder halte kurz was Kühles an Nacken/Handgelenke. Hast du beim Aufwachen auch Wärme/Herzklopfen oder bleibt’s bei „einfach wach“?

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