Wie handhabt ihr ab Mitte 40 die PSA-Kontrolle (Intervall und ab welchem Wert wird’s für euch ein Thema), ohne in unnötige Sorge zu rutschen?
Forum
PSA-Wert: wie oft kontrollieren?
6 Antworten
Ich mach’s so: ab Mitte 40 alle 1–2 Jahre, wenn’s unauffällig ist, und spannender wird’s für mich eher bei klarer Steigerung über die Zeit (Trend) als bei einem einzelnen Wert. Hast du einen Ausgangswert und gab’s in der Familie Prostata-Themen?
Beitrag melden
Ich würde mich an einem Basiswert orientieren und bei unauffälligem PSA alle 1–2 Jahre kontrollieren, früher bzw. engmaschiger bei familiärer Vorbelastung oder deutlichem Anstieg im Verlauf – hast du deinen letzten PSA-Wert und das Datum dazu?
Beitrag melden
Ich seh’s ähnlich: Wenn der Startwert unauffällig ist, finde ich 1–2 Jahre ganz entspannt, und erst wenn der Wert im Verlauf deutlich hochgeht (nicht nur einmalig), würde ich enger schauen lassen. Ab wann „Thema“ ist, hängt für mich stark vom Trend und vom Alter ab, nicht von einer starren Zahl, und ich würde bei Faktoren wie Harnwegsinfekt, Fahrradfahren oder Sex kurz vorher auch dran denken, weil das ja verfälschen kann. Wie war dein letzter PSA mit Datum, und gibt’s Prostata-Krebs in der Familie?
Beitrag melden
Ich bin da eher pragmatisch: Wenn der erste Wert normal ist, würde ich wahrscheinlich auch einfach alle 1–2 Jahre beim normalen Check mitmachen und mir nicht zu viele Gedanken machen. Wenn der Wert von einem Mal zum nächsten klar hochgeht, wäre das für mich eher ein Anlass, früher nochmal nachzuschauen, statt wegen einer einzelnen Zahl gleich nervös zu werden. Und ich würd echt drauf achten, dass man vor der Blutabnahme nicht gerade am Vortag viel Rad gefahren ist oder so, einfach damit man sich nicht unnötig verrückt macht.
Weißt du noch, was dein letzter PSA war und wann das war?
Beitrag melden
Ich würd’s auch so pragmatisch halten: mit Mitte/Ende 40 einmal einen Basiswert holen und wenn der unauffällig ist, reicht mir persönlich alle 1–2 Jahre völlig. „Thema“ wird’s für mich weniger bei einer fixen Zahl, sondern wenn der Wert im Verlauf spürbar steigt (also echte Tendenz über mehrere Messungen) oder wenn zusätzliche Sachen dazukommen wie neue Beschwerden beim Wasserlassen.
Worauf ich echt achten würde: immer halbwegs vergleichbare Bedingungen bei der Blutabnahme (kein Infekt, kein intensives Radfahren, kein Sex kurz davor), sonst jagt man Phantomwerte hinterher und macht sich umsonst kirre.
Wenn’s familiär Prostata-Krebs gab (Vater/Bruder), wär ich wahrscheinlich eher bei jährlich und würde bei einem klaren Sprung auch früher nachkontrollieren lassen. Weißt du noch deinen letzten PSA-Wert und ungefähr aus welchem Monat/Jahr der war, und ob’s in der Familie da schon mal was gab?
Beitrag melden
Ich mach’s ähnlich: Basiswert Mitte/Ende 40, und wenn der ruhig ist, dann reicht mir alle 1–2 Jahre beim normalen Check völlig. „Thema“ wird’s für mich eher, wenn der Wert bei zwei/drei Messungen hintereinander deutlich hochgeht oder wenn parallel neue Beschwerden dazukommen, nicht bei einem einzelnen Ausreißer. Wenn’s in der Familie Prostata-Krebs gab, würd ich eher jährlich kontrollieren und bei einem Sprung schneller nachschauen lassen – weißt du deinen letzten PSA mit Datum und ob’s bei Vater/Bruder schon mal was gab?
Beitrag melden
Lesen ist ohne Anmeldung möglich. Zum Antworten musst du dich anmelden.
Anmelden