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Thema

PSA-Wert: wie oft kontrollieren lassen in den 40ern?

6 Antworten

Ich bin Mitte 40 und frage mich gerade, wie sinnvoll es ist, den PSA-Wert regelmäßig checken zu lassen, wenn man keine akuten Beschwerden hat. Macht ihr das jährlich, nur nach Empfehlung vom Arzt oder eher gar nicht? Würde mich interessieren, wie ihr das für euch abwägt, auch wegen unnötiger Sorgen durch Grenzwerte.

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Ich mach’s so: einmal mit dem Hausarzt/Urologen kurz drüber reden und dann eher risikobasiert entscheiden, statt stur jedes Jahr Blut abzunehmen. In den 40ern kann ein „Baseline“-PSA (so um 45 rum) ganz sinnvoll sein, einfach um einen Ausgangswert zu haben; wenn der niedrig ist, reicht vielen dann auch alle 2–4 Jahre oder nur bei Auffälligkeiten/Verlauf.

Jährlich würde ich persönlich eher dann machen, wenn’s Risikofaktoren gibt: Prostatakrebs in der engen Familie (Vater/Bruder), auffälliger Tastbefund, deutlich steigender Wert im Verlauf, oder wenn man sich eh damit stark stresst und lieber engmaschig Klarheit will. Ohne Risiko und ohne Symptome kann zu häufiges Testen halt wirklich mehr „Alarm“ produzieren als Nutzen, weil PSA eben auch durch Sport, Entzündungen, Sex, Radfahren etc. kurzfristig hochgehen kann und dann startet schnell die Spirale mit Kontrollterminen.

Was mir geholfen hat: nicht nur auf den einzelnen Grenzwert starren, sondern mit dem Arzt über Verlauf/PSA-Dynamik reden (wie schnell steigt’s), und ggf. vor der Blutabnahme ein paar Tage nichts, was’s verfälschen könnte (Rad, Ejakulation, akute Infekte). Und wenn du unsicher bist: frag konkret, was der Plan wäre bei einem leicht erhöhten Wert, dann nimmt das schon viel von der Sorge weg.

Hast du Prostatakrebs in der Familie oder eher nicht? Dann würde ich meinen „Rhythmus“ daran festmachen.

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Ich halte es wie beschrieben: einmal einen Ausgangswert Mitte/Ende 40 machen lassen und danach eher nach Risiko und Verlauf, nicht automatisch jedes Jahr. Wenn in der Familie nichts ist und der Wert niedrig bleibt, finde ich längere Abstände (ein paar Jahre) entspannter, weil man sich sonst schnell wegen kleiner Schwankungen verrückt macht. Wenn du dich dafür entscheidest, würde ich vorab kurz mit dem Arzt klären, was bei einem leicht erhöhten Wert konkret passieren würde – das nimmt oft viel Druck raus. Gibt’s bei dir Prostatakrebs bei Vater/Bruder oder eher nicht?

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Ich seh’s ähnlich: einmal einen Ausgangswert so um Mitte/Ende 40 und danach nur öfter, wenn’s in der Familie Fälle gab oder der Verlauf wirklich auffällig wird. Sonst kann man sich mit jährlichen Kontrollen schnell unnötig kirre machen, weil der PSA ja auch mal wegen banaler Sachen schwankt (Rad, Infekt, Sex kurz vorher). Ich würde beim Arzt vorher einmal klar absprechen, was „Plan A“ bei einem leicht erhöhten Wert wäre, dann hat das Ganze weniger Schrecken. Gibt’s bei dir Prostatakrebs bei Vater oder Bruder?

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Ich hab mir mit 45 einmal einen Basiswert geben lassen und danach mit dem Urologen abgestimmt: wenn der niedrig und stabil ist, eher alle paar Jahre statt jedes Jahr. Jährlich würde ich nur machen, wenn’s familiäre Vorbelastung gibt oder der Wert im Verlauf auffällig hochgeht – sonst sorgt man sich schnell wegen normaler Schwankungen. Vor einer Blutabnahme achte ich drauf, ein paar Tage vorher nicht viel Rad zu fahren und keinen Infekt zu verschleppen, damit man nicht wegen „Fehlalarm“ hinterherläuft. Gibt’s bei dir Fälle von Prostatakrebs bei Vater oder Bruder?

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Wenn bei dir keine familiäre Vorbelastung besteht, würde ich einmal einen Basiswert um 45 machen lassen und bei niedrigem, stabilem PSA eher in größeren Abständen (z.B. alle 2–4 Jahre) mit dem Arzt abstimmen statt jährlich.

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Ich handhab das inzwischen ähnlich: einmal so ein Basiswert Mitte/Ende 40 und dann nicht jedes Jahr automatisch, sondern nach Risiko und Verlauf. Wenn der Wert niedrig ist und nix in der Familie liegt, find ich alle 2–4 Jahre völlig ok, weil man sich sonst wegen Mini-Schwankungen schnell unnötig reinsteigert.

Wichtig fand ich echt, vorher mit dem Arzt abzuklopfen, was bei „leicht erhöht“ überhaupt passieren würde (erstmal wiederholen nach ein paar Wochen, unter gleichen Bedingungen, oder direkt weiter abklären?). Dann wirkt so ein Ergebnis nicht gleich wie ein Weltuntergang.

Und ja: vor der Blutabnahme ein paar Tage kein langes Radeln, keine Ejakulation, keine akute Entzündung/Infekt – sonst hat man schnell nen Fehlalarm und startet die Terminkette.

Hast du denn irgendeinen Risikofaktor (Vater/Bruder betroffen, auffällige Prostata beim Abtasten) oder eher gar nicht, vileleicht nur allgemeine Sorge?

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