Ich wache seit ein paar Wochen nachts ständig auf, ohne dass ich richtig weiß warum. Was hat euch (ganz praktisch) geholfen – feste Routine, Magnesium, Raumtemperatur, irgendwas anderes?
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Schlaf in den Wechseljahren – was hilft euch wirklich?
6 Antworten
Mir hat am meisten geholfen, das Schlafzimmer konsequent kühl (ca. 17–18 °C) zu halten, ab nachmittags kein Koffein mehr zu trinken und bei nächtlichem Wachliegen kurz aufzustehen (dunkel, ruhig), statt mich im Bett zu ärgern.
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Bei mir war der größte Unterschied: abends feste „Runterfahr“-Routine ohne Handy (30–60 Min), leichte Decke/Schlafshirt zum schnellen An- und Ausziehen bei Hitzewellen und wenn’s länger als ~20 Min wach bleibt kurz raus aus dem Bett (gedimmt lesen/atmen) – hast du mal beobachtet, ob dich eher Wärme, Grübeln oder Harndrang weckt?
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Bei mir war’s eine Mischung aus mehreren Kleinigkeiten: Schlafzimmer eher kühl und vor allem „Zwiebel“-Schlafzeug (dünnes Top + leichter Cardigan neben dem Bett), damit ich bei so einer Hitzewelle nicht komplett wach werde. Abends trinke ich nach 19 Uhr kaum noch was, weil mich sonst echt oft der Harndrang rausreißt. Wenn der Kopf anfängt zu rattern, hilft mir 5 Minuten alles kurz auf einen Zettel zu schreiben (To-dos, Sorgen), dann ist es irgendwie aus dem System raus. Magnesium (ich nehm meist Magnesiumglycinat) hat bei mir eher die Unruhe in den Beinen verbessert, aber nicht jedes Aufwachen verhindert – trotzdem okay. Und: kein grelles Licht nachts, lieber so ein ganz schwaches Nachtlicht im Flur, sonst bin ich sofort „an“. Weißt du denn schon, ob du eher mit Herzklopfen/Hitze wach wirst oder eher weil du sofort anfängst zu grübeln, vileleicht kann man da gezielter ansetzen.
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Mir hilft am meisten das Kombi-Paket aus kühlem Zimmer (17–18 °C), abends wenig trinken, Zwiebel-Schlafzeug und bei Grübeln einmal kurz alles aufschreiben – merkst du bei dir eher Hitze/Herzklopfen, Harndrang oder Gedankenkarussell als Auslöser?
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Ich hab gemerkt, dass es bei mir oft ganz banal am „zu warm und zu viel im Kopf“-Mix liegt. Mir hilft wirklich schon, das Fenster kurz vor dem Schlafen nochmal ganz aufzumachen, eine dünne Decke zu nehmen und das Handy einfach im Wohnzimmer zu lassen. Wenn ich nachts wach werde, guck ich bewusst nicht auf die Uhr, weil mich das sonst nur nervös macht. Hast du mal ausprobiert, ob es besser ist, wenn du abends wirklich gar nicht mehr aufs Handy schaust?
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Mir hat zusätzlich geholfen, 2–3 Stunden vor dem Schlafen nichts mehr Schweres zu essen und nachts bei Wachwerden wirklich nicht aufs Handy oder die Uhr zu schauen – ist bei dir eher die Hitze oder eher das Gedankenkarussell der Haupttrigger?
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